Allein durch die Wildnis

geschrieben von downunder | 9 Mär, 2010
Ich verbrachte etwa eine Woche lang damit in meinem Zimmer in Queenstown rum zu liegen, mehr Früchte zu essen als in den letzten zehn Jahren zusammen und mich auszukurieren. Nur zur Abenddämmerung konnte man mich von Schatten zu Schatten huschen sehen, weil ich mir die Feuershow von Bengt ansah. Geholfen hat das alles wenig. Stattdessen verfestigte sich der Verdacht, einer richtig schönen Nasennebenhöhlen-Entzündung. Mhmmm, schön! Ich suchte sogar das örtliche Krankenhaus auf, aber die begrüßten mich zunächst mit einem: „Ach, sie sind Ausländer? Dann kostet das erstmal 150$“. Mit einigen mehr oder weniger unterdrückten Flüchen kehrte ich diesem Ort den Rücken.


Echt nur Deutsche hier unterwegs...In diesem Fall ein Toppenstedter und zwei Lübberstedter Ex-Bewohner (Bengt und Annika)
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Abschiede und Treffen in Queenstown

geschrieben von downunder | 6 Mär, 2010

Wie man am Titel schon absehen kann, ging unsere gemeinsame Zeit nun langsam ihrem Ende entgegen. Von Queenstown aus wollten meine Eltern ihre letzte (eilige) Etappe nach Christchurch starten. Da Tanja, Malte und besonders ich noch mehr Zeit in Neuseeland übrig hatten, entschieden wir uns von dort an getrennte Wege zu gehen.  (weiter)

Die südlichen Alpen Neuseelands

geschrieben von downunder | 28 Feb, 2010
Der Reiseführer Lonley Planet zählt die Straße entlang der Westküste zwischen Westport und Hokitika zu den zehn schönsten Autostrecken der Welt. Und es ist tatsächlich eine wunderschöne Strecke, entlang steiler Klippen und Felseninselchen, die schon bald im Nebel und der Ferne verschwinden zu scheinen. Entlang ebendieser Straße fuhren wir auch von Greymouth nach Hokitika, einer Stadt, die sich selbst als das Kunstzentrum Neuseelands bezeichnet. Die Kunst die man hier aber zumeist sehen konnte, bestand aus etlichen Jade-/Knochenschnitzereien (Man kann hier auch seine eigenen machen, wenn man nicht zu klobig ans Werk geht) und mit Kiwis bemalten Steinen, welche allesamt in s.g. Galerien (Einkaufsläden) ausgestellt waren.  (weiter)

Der Norden der Südinsel

geschrieben von downunder | 21 Feb, 2010
Wir hatten an verschiedenen Stellen gehört, dass man, mit etwas Glück, auf der Überfahrt von der Nord- zur Südinsel Neuseelands, also über den Cook Strait, Wale sehen könnte. Mit dementsprechend hohen Erwartungen begaben wir uns, sobald die Fähre abgelegt hatte, aufs Sonnendeck um dort nach den Meeressäugern Ausschau zu halten. Hier wehte eine ordentlich kalte, steife Briese. Man wurde aber für die Ungemütlichkeit mit einem grandiosen Ausblick auf die felsige Südküste der Nordinsel, bzw. die fjordartigen, versprenkelten Inseln der nördlichen Südinselküste um Picton belohnt. Nur Wale gab es nicht zu sehen. Einzig Tanja meinte, gleich nach der Abfahrt, einen (großen) Hai entdeckt zu haben, was aber allerseits eher bezweifelt wurde, obwohl Malte meinte, auch etwas gesehen zu haben. Naja.  (weiter)

Das Land der Herren der Ringe

geschrieben von downunder | 10 Feb, 2010
Auch wenn es ein Klischee ist, mein Hauptgrund nach Neuseeland zu fahren ist ganz klar die letzte Verfilmung des Buches „Der Herr der Ringe“. Peter Jackson hat da wirklich geniale Filme hingelegt und den Erfolg dieser Trilogie ist sicherlich zum größten Teil der Natur und Landschaft Neuseelands zuzuschreiben. Wenn man mit dem Auto durch das Land fährt hat man immer mal wieder das Gefühl etwas wiederzuerkennen. Mir als Fan reicht das aber noch nicht. Ich will etwas Handfestes. Einen echten Drehort.


Am Ende hat Gollum nämlich doch gesiegt! (Foto by Malte)
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Über Coromandel nach Rotorua

geschrieben von downunder | 9 Feb, 2010
Nach unserem Delfin-Erlebnis fuhren wir zunächst auf die andere Seite der Northlands, wo wir uns auf einem s.g. DOC (Department of Conservation – Die Wald- und Wiesenhüter also) Campground niederließen. Dieser lag direkt neben einem Wanderpfad durch den grandiosen Waipoua Kauri Forest, einem Nationalpark in dem viele der letzten Kauri-Bäume stehen. Allein für diese Giganten hätte sich die Fahrt Richtung Norden schon gelohnt. Man kann sich nämlich einen Kauri-Baum so vorstellen, dass er am oberen Ende genauso dick ist wie am unteren und dabei etwa einen Umfang von etwa 14 Metern hat. Bei einer Höhe von ca. 30 bis 50 Metern gibt das einen ziemlich massiven und kompakten Block Holz, der immer wieder beeindruckend durch die restlichen Bäume des Waldes schimmert.  Als die Nacht einbrach machten wir uns dort auf die Suche nach Kiwis, fanden aber „nur“ eine Menge Glühwürmer.  (weiter)

Zur Bay of Islands

geschrieben von downunder | 5 Feb, 2010
Unser erstes Ziel war die „Bay of Islands“, welche eigentlich nur (ich war in Australien unterwegs!) 250 Kilometer im Norden von Auckland liegt. Da wir aber nicht auf der Flucht waren und auch, weil wir alle erstmal mit verschiedenen Aspekten des Linksverkehrs bzw., in meinem Fall, einer Gangschaltung, klar kommen mussten (ich vergesse ständig die Kupplung zu treten oder fahre im 5. Gang an) ging es zunächst eher gemütlich voran. So endete der erste Reisetag bei einem Bed & Breakfast (B&B) zwischen Whangarei und einem Ort mit dem schönen Namen Tutukaka.  (weiter)

Auckland

geschrieben von downunder | 3 Feb, 2010
So, wie versprochen hier mal ein etwas ausführlicherer Bericht unserer ersten Woche in Neuseeland. Als erstes sei mal erwähnt, wie merkwürdig und gleichzeitig auch schön es war, als ich um etwa 1 Uhr nachts ins Hostelzimmer kam und mir dort Tanja und Malte etwas verschlafen entgegenblickten. Ich brauchte erstmal einige Zeit um zu checken, dass das dort kein Foto von den beiden war, sondern Realität. Gleiches passierte auch noch einmal am darauf folgenden Tag, als wir meine Eltern trafen. Tja. Zu Ende ist die Zeit des Alleinreisens. Erstmal.  (weiter)

Familientreffen in Neuseeland

geschrieben von downunder | 31 Jan, 2010
So, mal als kleine Aktualisierung: Ich bin jetzt in Neuseeland! Und das ist noch nicht alles! Meine Familie ist auch hier (und Malte, Tanjas Freund).


Wieder vereint: Die Toppenstedter Fraktion der Familie Jost in Neuseeland.
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Arbeitslos und Spass dabei

geschrieben von downunder | 14 Jan, 2010

Wie man an der Überschrift unschwer erkennen kann, ist die Zeit des Work&Travel für mich unerwarteter Weise schon wieder vorbei. Ich dachte eigentlich, dass ich diesen Monat noch ein oder zwei Wochen hätte arbeiten können, aber mein Chef zog mir da einen Strich durch die Rechnung. Ich rief ihn einige Mal an, bis er, statt irgendwelche Ausflüchte zu machen („Ja, nach Weihnachten/Neujahr/in einer Woche geht’s weiter“), meinte, er würde sich melden und ich solle solange warten. Naja, lange Rede... Nachdem ich das warten Leid war und ich, nach einigen hin und her rechnen zu dem Schluss kam, dass die Kohle wohl auch so reichen wird, begann ich die Langeweile des Wartens endlich abzuschütteln und stattdessen meine Freiheit wieder zu genießen.  (weiter)